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Na, fünftes Türchen geöffnet, und irgendwie war’s doch wieder nur Schoki? Für Adventskalender gibt’s ja zig verschiedene Varianten, ganze Bastelbücher voll mit Bau-Anleitungen, und etwa 29 Millionen werbekräftiger Zwillinge dieser alten Vorweihnachtstradition gibt es auch – man mag sich nur in einer Stunde dummer Trägheit durch die hier gesammelten Weihnachtskalender klicken, seine Daten eingeben, sich durch’s Hintertürchen 27000 Newsletter ins E-Mail-Haus holen, und schwupps, ist die Vorfreude deutlich getrübt.

Beim Adventskalender geht es dabei ja weniger um die Vorfreude auf Weihnachten – ist ja meist eh eine derbe Enttäuschung. Viel mehr geht’s um die Vorfreude auf das Kalenderchen selbst: Mit so einem Kalender, da bestimmt man selbst die Zeit; spart mensch sich zwei, drei Stückchen Schoki, oder andere kleine Geschenke auf, darf man dann, als Belohnung für seine Askese, in der Zeit zurückreisen. Maximal 24 Tage, nicht etwa vier Wochen und einen Tag, wie ich mir das wünschen würde. Aber, nichtsdestotrotz: Man ist doch irgendwie Herr der Adventszeit, so ein Kalender ist quasi die Vorstufe einer Zeitmaschine. Und was macht man so, mit der Macht, die einem das Zeitreisen mit jedem neuen Adventskalenderjahr so beschert? Nun, man kann sich seine eigenen, Schoki-freien Kalender ausdenken. Zum Beispiel kann man in den 24 Vorweihnachtstagen ja einen Marathon laufen. Auf 24 Tage verteilt sind das schlappe 1,758 Kilometer pro Tag. Ungefähr so viel Bewegung braucht’s vermutlich auch, um die mit einem Schoki-Türchen aufgenommenen Kalos wieder loszuwerden. Na denn: Fröhliches Adventslaufen 😉

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