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Motorcross, Bankraub, eine Love-Story, die kein Happy End hat und keine Leipziger Kommissare – der Film „The Place Beyond the Pines“ war eine schöne Abwechslung zu dem Kram, den ich in letzter Zeit so geguckt habe (und im Falle von „Star Wars“ so gucken musste).

Story: „The Handsome Luke“ gerät mit seinem Bike irgendwie auf die schiefe Bahn, erfährt, dass er ein Kind hat, seine Ex-Freundin hat sich aber schon ein Leben mit wem anders aufgebaut – ein sicheres, wenn auch vielleicht emotional unspektakuläres. Dann setzt die Action ein, ab da gewinnt der Film an Geschwindigkeit und Dichte.

Diese Dichte – Regisseur Derek Cianfrance erzählt drei Filme in einem – kann zuweilen anstrengend sein. Man will Luft holen, aber der Film hat noch eine Wendung. Eine brutale, eine, die am Ende doch alles offen lässt  und einen nicht zur Ruhe kommen lässt.

Und doch: Insgesamt ist der Film wunderbar atmosphärisch, Ryan Gosling hat das Zeug, zum Lieblingsschauspieler zu avancieren (und wie ich neulich anhand von Dieter Moor deutlich machte, nerven die meisten Mattscheiben-Helden mich immer sehr schnell). Wer also auf beeindruckendes Kino steht, das kein Happy End voraussetzt, der sollte sich zum Platz tief im Wald vorwagen, irgendwo weit hinter den Kiefern.

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