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Dieses Wochenende dreht sich um das Postcoloniale (bei mir jedenfalls. Andere backen.). Genauer ja das Postcoloniale London. Hab ich ja schon erwähnt, siehe Artikel davor.

Ganz grundsätzlich lässt sich vorab die Frage stellen (und beantworten): Warum war, oder ist, Kolonialismus eigentlich so erfolgreich? Allein der Benefits wegen, die den Kolonisierten in Aussicht gestellt werden? Railways. Technologie.  Freiheit,  Handys, Medizin? Kolonisierte Länder passen sich an – und gewoehnten sich nicht nur an die neuen Benefits. Sie tappten vielmehr auch in die Falle, einem Versprechen Glauben zu schenken: „If you bevahe like us, you will become like us.“ Frei? Unabhängig von der Macht? Ein nett klingendes Versprechen, das sich jedoch nicht erfüllte. Nicht erfüllen kann, schließlich geht es im Kolonialismus, neben seinem Erfolg, auch um das Eine: To keep people in place.

Ein Roman, der sich dagegen … wehrt, der den place aufbricht und neuen space schafft, ist Sam Selvons Lonely Londoners. Dem Buch widme ich mich im nächsten Post. Stay tuned.

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