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Im vorangegangenen Blogbeitrag ging es um mein Unbehagen damit, mich für die USA zu interessieren. Heute will ich fortfahren, in dem ich dieses Interesse näher beleuchte. Was interessiert mich da eigentlich?

Klar, ein paar der Punkte habe ich gestern bereits genannt: Sherman, Butler, Adorno. Dazu kämen vielleicht Siiri Hustvedt, bzw. Literatur im allgemeinen, Filme, Oscar-Nominierungen und Literatur-Normierungen, die Serie „The Big C“ oder jeweils so manche Vordenker radikaler Ansicht, sei es in Bezug auf feministische Theorien (wobei, das habe ich ja mit Butler bereits angedeutet), in Bezug auf Ernährung, Fotografie und manchmal Musik (wobei ich davon so wenig Ahnung habe, dass es mir im Grunde Schnuppe sein muss, aus welchem Land eine Musikerin kommt).

Dann mal globaler: In welchen Kontext ist mein Interesse hineingeboren? Wie gesagt, ich stamme nicht aus der Politik (auch wenn ich Politik ganz basal als „Das Ordnen des Miteinanders“ verstehe), sondern bin eher Englischlehrerin. Aber auch unter KollegInnen ist das Unbehagen gegenüber „dem großen Bruder“ groß – da hört man schon des Öfteren den ein oder anderen Auswuchs an Anti-Amerikanismus.

Am besten erscheint es mir, mein derzeit ganz aktuelles Interesse an den USA dingfest zu machen, und mich dem Thema nicht in Verallgemeinerung, sondern in der Konkretisierung zu widmen. Schauen wir also auf Obama. An ihm interessieren mich eine ganze Reihe Punkte, die ich an dieser Stelle mal als Liste zusammen trage.

–          Wer ist in der Präsidentschaft Obamas stärker: er oder der Kongress?

–          Was wäre Obamas außenpolitische „Doktrin“?

–          Wie kann man die Euphorie beschreiben, die den Wahlkampf Obamas   begleitete? Immerhin wollen die Amerikaner sich ja offenbar immer wieder neu definieren, wenn sie an die Wahlurne gehen (vgl. Christian Hacke)

–          Wer sind Obamas Unterstützer, wer seine Gegner?

–          Was macht er anders als andere Politiker vor ihm? Gibt es eher Kontinuitäten oder Brüche?

–          Inwiefern spielt das Thema „Race“ eine Rolle? Welche Erwartungen knüpft das schwarze Amerika an ihn, welche das weiße?

–          Wo steht das Tea Party Movement momentan?

Manche Fragen sind ganz unbedarft, aber als Lehrerin hülle ich mich gern in das Mäntelchen der Hermeneutik. 😉

Wie immer: Kommentare erwünscht, ob hier oder auf Facebook.

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