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„Wissenschaftler vermuten, dass Jungen auch deswegen besser räumlich denken können, weil sie oft Bauklötze stapeln, und dass Mädchen sich besser in Mitmenschen einfühlen können, weil sie gern ihre Puppen hätscheln und dabei in andere Rollen schlüpfen.“

»Man kann sicherlich nicht sagen, dass der Kindergarten schuld ist, wenn Jungen seltener Abitur machen«, sagt der Diplom-Psychologe. »Wir sehen bei Jungen und Mädchen aber deutliche Entwicklungsunterschiede – beim Bildungserfolg, beim Leseinteresse, in den Naturwissenschaften. Nur, wie entstehen diese Unterschiede?«“

„Gender-Pädagogen verneinen nicht, dass viele Jungen lieber toben und Mädchen sich schon früh mit Büchern beschäftigen. »Wir wollen Mädchen und Jungen nicht gleich machen«, sagt Melitta Walter. »Sie sollen nur so viel ausprobieren dürfen, wie sie möchten.«“

„Melitta Walter will, dass die Erzieherinnen ihre eigenen Rollenklischees hinterfragen. Wer wisse, welches Bild er von Frauen und Männern habe, der gehe auch bewusster mit den Kindern um.“

„Erzieher behandeln Jungen und Mädchen nicht gleich, in der Fachsprache »nicht geschlechtergerecht«. Zum Beispiel verwenden Erzieher Jungen gegenüber kürzere Sätze: Lass das! Hör auf! Mit Mädchen sprechen sie eher in langen Sätzen.“

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Geklaut. Den ganzen Artikel in der ZEIT lesen: http://www.zeit.de/2010/23/Gender-Paedagogik/seite-1

Auch interessant: Manchmal liegt es einfach daran, wie Mädchen angezogen werden/sind, nach welchem Spielzeug sie greifen – wenn sie ausstaffiert werden, aufgehübscht, dann suchen sie sich weniger wahrscheinlich Spiele aus, bei denen sie sehr wahrscheinlich schmutzig werden, bzw. fahren weniger Roller, weil die Klamotten sie im Bewegungsdrang hindern. Also nicht alles angeboren – eher: aner/ge-zogen.

Siehe auch: http://www.wechselspiel-online.de/literatur/Texte_TR/Rohrmann%20Genderperspektiven%20Hannover%20Endfassung.pdf

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Ein Kommentar zu “Jungs in Pink

  1. Pingback: Der Blick aufs Geschlecht. Erkenntnistheoretische Überlegungen zum Wissenschaftsbetrieb | Tommelsaurus Flakes!

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