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Jetzt, wo Nizza mit Regenwolken nervt und mich wohl langsam auf die Rückkehr nach Berlin einstimmt, da wirkt Marseille gar nicht mehr so wild.

Wenn jetzt niemand wegen meines Gepäcks meckert, dann habe ich die Extrem-Stadt gut überstanden, und zwar ohne überfallen zu werden,  „nur“ mit ein paar blöden Sprüchen (Memo: in Marseille niemals nachts vor dem Späti warten, wenn man selber nichts kaufen will, und nur die anderen reingegangen sind – immer schnell hinterher!) und kaum merklicher Unfreundlichkeit in einem Moment, als ich die Pizza-Frau in Noeilles quasi benutze, indem ich meine paar Brocken Sprachwissen an sie schleudere.

Marseille – kann man irgendwie nicht beschreiben. Die Stadt bugsiert im Spagat: Kulturhauptstadt versus Armutsviertel; Schmutz, der in kein Museum passt versus 1000 neue Ausstellungen. Hübsch, adrett, während auf der Canebiere die Gewalt ausblutet.

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