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WM – das heißt, in Verteidigungshaltung zu gehen – zumindest dann, wenn man 1. Fußball nichts abgewinnen kann, und 2. über die Schattenseiten der WM nicht hinwegsehen kann – so sehr man es versucht. Nach etlichen Gesprächen der letzten Wochen teile ich hier ein paar der Artikel, die erklären, warum ich die WM und den mit ihr in Verbindung stehenden Nationalismus doof finde.

Sicher, die WM ist nicht schuld am Rassismus – aber eben ein Katalysator sowohl für Rassismen, Sexismen und so weiter. Durch die im Vergleich zur WM vor vier Jahren noch größere Verbreitung von Twitter ist Social Media noch stärker in den Fokus gerückt. Die diesjährige WM ist damit vielleicht nicht rassistischer als die WM vor ihr – die Kehrseite des Feierns ist aber sichtbarer – wie beispielsweise im Artikel des Tagesspiegel deutlich wird.

 

Wie Spielerfrauen dargestellt und gelesen werden, damit hat Charlott von der Mädchenmannschaft befasst. Sie zeigt damit, wie sehr die WM heteronormative Zweigeschlechtlichkeit perpetuiert. Außerdem befasst ihr Artikel sich mit angeblich „normatisieren“ Nationalismus.

 

Und ein toller, aber langer Artikel des Fanmagazins „Transparent“, der zeigt, warum es eben nicht harmlos ist, Nationalfahnen zu schwingen und von „unverkrampften“ Patriotismus zu sprechen.

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