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TIME Magazine hat neulich, mal wieder, eine Liste der 10 besten Bücher of all times herausgebracht. Den ganzen zugehörigen Artikel zu lesen, habe ich mir erspart, der Screenshot der Liste ist vielsagend genug: 9 von 10 Autoren sind – genau das: Autoren, sprich: Typen. Und Mary Ann Evans, die einzige AutorIN in dieser Liste, sah sich gezwungen, unter männlichem Pseudonym – George Eliot – zu publizieren, wollte sie denn ernst genommen werden.

Top10Books

Da verwundert es gleich nochmal weniger, was Jo Eberhardt neulich über das Problem mit weiblichen Protagonistinnen schrieb, nämlich dass mensch sich all zu gern verschätzt, wenn es darum geht, einzuschätzen, wie viel der selbst erlesenen Bücher denn nun von Frauen handeln oder von Frauen geschrieben wurden. Für die literarische Erziehung des eigenen Nachwuchses schlägt Eberhardt vor, hier eine gesunde Mischung – 50/50 zu finden. Ein, wie ich finde, super Vorschlag – nur dass der sich eben nicht immer leicht in die Tat umsetzen lässt, davon handelt eben der Artikel „The Problem with Female Protagonists“

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