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Wenn man einmal einen Jahresrückblick mit dem Titel „Mein Luxusjahr“ verfasst hat – müssen dann nicht alle anderen Jahresrückblicke dagegen abstinken? Gibt es überhaupt noch einen Jahresrückblick nach dem Luxusjahr?

Nun, vielleicht war es kein 5-Sterne-Jahr, so wie 2014, als ich meine Bachelor-Arbeit geschrieben, meinen Geburtstag auf Liberty Island verbracht und dann den Jahresausklang bei einer Wanderung auf Teneriffa genossen habe. 2017 hat einige Stressmomente mit sich gebracht, klar. Trump ist noch immer nicht des Amtes enthoben worden, die AfD hat viel zu viele Prozentpunkte eingeheimst, und eigentlich muss man die Weltpolitik fast in Gänze ignorieren, will man überhaupt Sternmomente sammeln können. 

Genau das versuche ich hiermit mal. Voilá: mein 2017 in der Rückschau. Weil ich diesen Blogbeitrag erst so spät schreibe, komme ich vielleicht nicht auf 217 sternige Augenblicke, aber 21-07, das schaff ich allemal!
auf dem Rückflug aus Washington im Boardprogramm die 3. Staffel „Broadchurch“ gucken, während das Funderkind seelenruhig schlummert * Botsch/Kopke für die Betreuung der Masterarbeit gewinnen * die ersten Funderkind-Fotos vorm Weißen Haus schießen, dabei ein „We Resist“-Shirt tragen  am 25. Dezember Besuch bekommen * Zusage für’s Ref in der Tasche * arbeitssame Donnerstage * Schüli-Feedback * fast 30 Bücher * aus dem Krankenhaus entlassen werden, und alles ist erstmal okay * Post aus den Niederlanden (auch wenn die noch unbeantwortet ist) * spontan mit dem Babyboy an die Ostsee fahren. (Danke, J.!) * ein Spaziergang um den Schäfersee * ein Abend im SOY * laufen gelernt * nochmaldavongekommensein * Kitaplatz geschenkt * jemanden kennen, der in einem der  Smithsonian Museumse arbeitet und spontan ins AAHCM in DC kommen * Olaf im Kino gucken * Spielzeug kaufen in Georgetown * rainbowdrop-Eisbecher * dieser eine Kaffee im Café bei Gewitter * „Wir prüfen hier auf 1,0“ * mein GEW-Pulli! * 5 Stunden auf dem Dampfer * 5 fette schwarze Bücher drucken* eine verdammte EinsNull * und ganz allgemein der Umstand, dass ich die Liste fortsetzen könnte, aber … grad andere Abenteuer auf mich warten 

Insgesamt habe ich meine Kunst des „Not giving a damn f***“ weiter ausgebaut, gehe Dinge ruhiger an und genieße mehr. Wenn das in sich nicht schon Beweis für ein Luxusleben ist …

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